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Raus aus dem Alltag
Das Verrückte am Karneval ist, dass er eigentlich gar nicht so verrückt ist: Grundsätzlich steckt schon viel Vernünftiges und Gesundes in der 'närrischen Zeit' - viel frische Luft bei bunten Umzügen, viel Bewegung beim ausgelassenen Faschingstanz, viel ungezwungene Geselligkeit, viel kreative Energie. Fern vom Alltagstrott können wir wieder einmal durchatmen, 'abrocken' und in verrückten Verkleidungen ungekannte Seiten an uns und anderen entdecken. Auch die überbordende, lebenslustige Fröhlichkeit ist gesund: Bekanntermaßen stärkt Lachen das Immunsystem.
Der kluge Narr baut vor
Aber wie bei allen Dingen im Leben - und bei den Schönen ganz besonders - gilt es ein paar Risiken zu umschiffen. Leider fällt der Karneval in unseren Breiten in die kälteste Jahreszeit und wer friert ist anfälliger für Erkältungen. Durch die Nähe im Getümmel ist auch die Ansteckung einfacher. Deswegen: Nicht zu leicht bekleidet aus dem Haus gehen. Die Kostüme, die mehr Haut zeigen, am besten bei den Feiern in Sälen anziehen, wo es eine Garderobe gibt, an der man sich 'entblättern' kann. Idealerweise tragen Sie Schuhe, die Ihre Füße warm halten, zumindest aber welche, mit denen Sie das Laufen über Glasscherben oder den Fehltritt des Nebenmannes heil überstehen.
Der Narr in Saus und Braus
Karnevalpartys sind nicht selten feucht-fröhliche Angelegenheiten. Sicher wollen Sie nicht als Alkoholleiche im Krankenhaus enden. Deswegen: Vorsicht vor Hochprozentigem! Schnäpse und Co. kühlen den Körper aus, enthalten oft giftige Fuselalkohole und lassen den Alkoholgehalt im Blut schnell ansteigen. Bevor und auch während Sie dem Alkohol zusprechen, sollten Sie etwas essen und zwar - anders als sonst zur gesunden Ernährung empfohlen - etwas Fetthaltiges. Das fettreiche Essen wird zuerst verdaut und der Alkohol gerät so nicht zu schnell in den Blutkreislauf. Salzige Snacks während des karnevalesken Treibens sind erlaubt, Zurückhaltung ist bei Süßem geboten: Zucker gibt dem Alkohol zusätzlichen Schwung. Das gilt auch für Mixgetränke und für Kohlensäure.
Die Folgen einer närrischen Nacht: der Kater
Manchmal kommt das böse Erwachen am Morgen danach: Kopfschmerzen, Übelkeit und Magenprobleme. Der Kater hat den unvorsichtigen Jecken fest im Griff. Das lässt sich so vermeiden: Trinken Sie immer wieder zwischendurch ein Glas Wasser. Denn der Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und andere wichtige Stoffe z.B. Mineralien, dadurch entstehen die Kopfschmerzen. Mit mineralstoffreichem Wasser wie Hirschquelle VITAL können Sie dem bereits frühzeitig Paroli bieten. Gleichzeitig vermeiden Sie zuviel Alkohol, der vom Körper nicht abgebaut werden kann, in zu kurzer Zeit zu trinken.
Das närrische Frühstück: Rollmops?
Haben Sie trotzdem einen 'Hangover', hilft auch da viel Trinken. Das unterstützt den Abbau der schädlichen Stoffe im Körper und bekämpft den Mineralstoffmangel. Gegen Magenschmerzen hilft ein Kräutertee. Gehen Sie raus: Bewegung an der frischen Luft beschleunigt den Abbau des Restalkohols, da sie den Kreislauf und damit die Regeneration weiter ankurbelt. Dabei belastet sie weder den Magen noch die Leber, wie es Kopfschmerztabletten tun.
Rollmops zum Frühstück? Zumindest ist das der Rezeptklassiker des sogenannten 'Katerfrühstücks', mit dem vor allem Mineralstoffe zugeführt werden sollen. Neben dem Rollmops steht auch der Bismarckhering hoch im Kurs.
Keine gute Idee ist das 'Konterbier' oder der Cocktail am Morgen. Damit bleibt der quälende Kater nur noch länger zu Gast, und die Leber muss noch mehr leisten. Auch auf Kaffee sollte man zunächst verzichten: Koffein entwässert und behindert die Mineralstoffaufnahme.
Zum Schluss: Närrisch-süße Versuchungen
Sie haben viele Namen: Faschingskrapfen, Berliner, Pfannkuchen. Doch bis zum Aschermittwoch führt kein Weg an den süßen, fettreichen Kalorienpaketen vorbei. Sie gehören zum Karneval wie der Rosenmontagszug zu Köln. Ein Krapfen mit einem Gewicht von ca. 70 Gramm hat bei einer Füllung aus Marmelade und einem Zuckerguss als Haube circa 300 Kalorien. Kammelle, die Süßigkeiten der Karnevalswagen, schlagen mit 40 Kalorien zu Buche. Da heißt es 'Genießen, aber in Maßen!' Nur die unnärrischen, verkniffenen Narren verkneifen sich jede Versuchung. Viel Sport, gesundes Essen und ausreichend Trinken machen die kulinarischen Orgien wieder wett! Helau und Alaaf!

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