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Locker durchblicken

Wir sitzen tagtäglich angespannt vor dem Computer und starren auf den Bildschirm, sind vielen optischen Reizen sowie Heizungsluft und Klimaanlagen ausgesetzt. Auch die Augen leiden sehr darunter.

 

Wir gehen zum Sport, cremen die Haut ein, pflegen die Haare. Doch die Augen vergessen wir häufig. Dabei strengen wir sie den ganzen Tag lang besonders an. Gönnen Sie ihnen ein wenig Entspannung und Fitness. Es gibt einiges, was Sie für die Augen tun können.

  • Nach einem langen Arbeitstag sind die Augen oft müde und gereizt. Oft hilft dann etwas Abkühlung - ein kühlendes Tuch, ein Schwall kaltes Wasser oder Teelöffel aus dem Eisfach.
  • Um die Augen zu trainieren, können Sie regelmäßig kleine Übungen durchführen. Sorgen Sie für sanftes Licht und möglichst wenige optische Störfaktoren in Ihrem Sichtfeld. Setzen Sie sich gerade hin und beginnen Sie mit einem leichten Training.
    • Hin und her: Blicken Sie abwechselnd in unterschiedliche Richtungen. 5-mal von oben nach unten und wieder zurück. Und 5-mal von rechts nach links und wieder zurück.
    • Zwischendurch gönnen Sie den Augen etwas Entspannung. Dafür die Hände einige Sekunden aneinander reiben, bis Wärme entsteht. Die erwärmten Hände etwa eine halbe Minute lang auf die geschlossenen Lider legen.
    • Kreisen lassen: Bewegen Sie die Augäpfel im Uhrzeigersinn und orientieren Sie sich dabei auch an den Zeiten - von 12 Uhr zu 3, 6, 9 und wieder zu 12 Uhr. Wiederholen Sie diese Übung 5-mal.
    • Achten Sie darauf, dass Sie dabei nicht den Kopf, sondern ausschließlich die Augen bewegen. Stirn und Augenbrauen sind dabei ganz entspannt und faltenfrei.
  • Auch eine spezielle Meditation hilft beim Training und kann sogar einer Verschlechterung der Sehfähigkeit vorbeugen. Sorgen Sie für eine ruhige, entspannte Atmosphäre (Türklingel und Telefon am besten ausschalten) und setzen Sie sich im Schneidersitz - dabei kann ein unterstützendes Sitzkissen hilfreich sein - auf den Boden oder aufrecht auf einen Stuhl.
    • Suchen Sie sich ein Objekt oder einen Punkt auf Augenhöhe, mit dem Sie meditieren wollen. Das kann eine Blume, eine Karte mit einer beruhigenden Farbe oder auch ein Fleck an der Wand sein.
    • Atmen Sie tief ein und aus und konzentrieren Sie sich nur noch auf den Punkt. Kommende Gedanken werden zugelassen, aber nicht festgehalten und gehen vorbei. Versuchen Sie die Augen so lange wie möglich offen zu halten und nur wenig zu blinzeln.
    • Die Zeit der Meditation können Sie langsam verlängern. Beginnen Sie mit fünf Minuten und steigern Sie sich nach und nach (ein Wecker kann dabei hilfreich sein).